Handgreiflichkeit im Damensakko

mar-c: "Handgreiflichkeit im Damensakko"
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Eine Antwort auf Handgreiflichkeit im Damensakko

  1. Michael S. sagt:

    Was will uns der Autor des Bildes sagen? Es kann sich nicht nur um eine Zeichenübung handeln, dazu ist es zu gut, zu gekonnt, deswegen sage ich “Autor”. Vielleicht sollte man sich nicht durch den Titel verwirren lassen? Ich hab ihn erst später entdeckt, darum hab ich ihn bei meiner ersten Interpretation nicht berücksichtigt. Soll eine Warnung ausgesprochen werden? Warum steht der erhobene Zeigefinger statt des Kopfes aus dem Anzug? Ein braver Anzug übrigens, wenn auch etwas nachlässig. Und das Hemd ist – nun ja…nicht meins. Und trotzdem reckt sich da ein Finger empor. Da will jemand Aufmerksamkeit. Und wenn wir jetzt noch den Titel aufnehmen, dann wirds grob. So wirkt die Hand auch ein wenig, (nicht zeichnerisch, wohlgemerkt) grob und energisch. Die arme Dame, der dieses Sakko gehört. Dynamisch und aussagekräftig ist es allemal. Auch wenn man es nicht in Worte fassen kann. Aber dafür malt und zeichnet man ja auch, Worte sind nicht alles.

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