Liebe Musikschaffende: Ab zu Spreeblick

Johnny Haeusler hat einen offenen Brief an “die” Musikschaffenden geschrieben.

Schade, dass der nicht irgendwo real zum Unterschreiben rumliegt. Aber immerhin kann man das virtuell in den Kommentaren tun.

Find ich gut.

Sehr gut finde ich übrigens, was Johnny hinsichtlich eines von ihm gezeigten Musikvideos schreibt:

Ich zahle weder GEMA-Abgaben noch Gelder an die GVL (nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil es keine Tarife für Leute wie mich gibt)

Denn dieser Artikel redet nicht dem “Raubkobierer” das Wort, sondern es wird versucht, einen Konsens der Interessen herbeizuführen.

Genau genommen, wäre es nicht mal so kompliziert: vernünftige Flat-Fee-Gebühren für Webhoster (meinetwegen in 5 Gruppen, abhängig von Pageviews, Downloads oder Anzahl der zugleich erreichbaren Songs) oder der Legalisierung von 1 - 2 Minuten des Songs (maximiert mit 50 Prozent der Gesamtspielzeit), oder oder oder … Ideen gibts derer viele.

Aber dazu müßte von GEMA und Konsorten irgendwann mal der Schritt hinaus aus der Defensive erfolgen, die nur von einem Gedanken bestimmt zu sein scheint: Wenn wir das (Lockerung der Regelungen über die Verwendung von Musik im Internet) zulassen, dann kauft niemand mehr unsere CDs, weil “der oder die Böse” dann nur mehr alles runterlädt.

Dieser Text steht unter folgender Creative Commons-Lizenz.


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