Wie Times Online berichtet, hat John Humphreys, Schöpfer der 80er TV-Serie “Max Headroom” enthüllt, dass er das Alien-Modell für den weltweit bekannten “Roswell Autopsie-Film” kreiert hatte.
Schon früher waren Fragen nach der Authentizität des Films aufgekommen, der eine angebliche Autopsie eines Aliens zeigen soll. Der Alien war - so die Behauptung einiger Befürworter des Films - aus einem angeblich bei Roswell abgestürzten UFO geborgen worden. Warum waren z.B. Spiralkabel bei Telefonen (die erst später allgemein im Gebrauch waren) oder Strahlenschutzanzüge im Film zu sehen?
Trotz der immer häufiger werdenden Kritik wird die Anzahl der Personen, die den nach seinem “Entdecker” benannten Santilli-Film bereits gesehen haben, auf ca. 1 Milliarde geschätzt.
Humphreys behauptet, dass der Film 1995 in einer Wohnung im Norden Londons gedreht wurde. Humprheys will im Film auch die Rolle des Chef-Chirurgen übernommen haben. Neben ihm sollen Santilli selbst und drei andere Personen mitgespielt haben.
Die Herstellung des Aliens aus Latex und Ton soll vier Wochen in Anspruch genommen haben.
Welche Rolle Channel 4 in Sachen Santilli-Film gespielt hatte ist noch unklar. Channel 4 produzierte nicht nur die TV-Serie “Max Headroom” sondern erwarb auch die Senderechte für den Roswell-Autopsie-Film.
John Humphreys hatte neben “Max Headroom” auch die Spezialeffekte bei Dr. Who und bei Charlie und die Schokoladenfabrik mit Johnny Depp kreiert.
Hitler-Tagebücher und Alien-Autopsien nehmen die Menschen, so scheints, leicht gefangen. So als sei man auf der Suche nach der geheimnisvollen Enthüllung, der Sensation, die uns das Schauern über den Rücken jagt. Und wenn das echte Leben diese “sauberen” Sensationen nicht bringt - nehmen wir auch die zumindest gut erfundenen.
Santilli übrigens behauptet noch immer, dass ein Film über eine Autopsie eines Roswell-Aliens existiert, dieser Film sei allerdings so stark beschädigt gewesen, dass er mit Humphreys Hilfe versucht hatte, diesen “Originalfilm” nachzustellen.
Gib den UFO-Jüngern Zucker …
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