Beiträge in der Kategorie 'Hinhör-würdiges':
ORF-Dilletantismus

Kommt nur mir das so vor, oder wird das selbstfabrizierte Programm vom ORF nur noch dilletantisch heruntergenudelt?

Die Sendungsminuten, in denen Moderatoren oder “Anchor(wo)men” hilflos herumstottern, erscheinen mir erschreckend zuzunehmen. Spätestens nach dem dritten Satz in Folge gibts plötzliche Formulierungen, die keinerlei grammatischen Sinn mehr machen – gepaart mit merkwürdigen “Dramatisierungen”, um vermeintlichen Pepp in eine lahme Story zu bringen.

Sicher es gibt Ausnahmen, aber irgendwie kommt es mir so vor, als wäre dieses sinnlose Gestammel im Vormarsch. Ändern bitte. Danke.

The Rose

Langsam hab ich ja irgendwie das Gefühl, meine Beiträge tendieren dazu, einfach YouTube-Videos online zu stellen, aber … wenn mir nun mal was dort auffällt poste ich es einfach. So einfach gehts ;-).

Wer die TV-Serie Family Guy kennt, die unbedingt im Original genossen werden sollte, aber auch auf MTV und Pro7 auf deutsch läuft, wird vielleicht wissen, warum ich die Serie so mag. Sie strotzt nur so von Rückblenden und Anspielungen, die mir irgendwie der geheime Inhalt dieser Serie zu sein scheinen.

Nun, in einer Folge dieser Serie ruft Vater Griffin (ja, der Family Guy) bei einer Autofahrt auf: “Let’s sing a driving song!” Und obwohl er natürlich bei dem Song in der Stimme seiner Rolle bleibt, ist dieses Lied auf eine ergreifende Art und Weise witzig und berührend zugleich. Vor allem, weil er sich des Liedes sehr “ernst” widmet.

Some say love it is a river
that drowns the tender reed
Some say love it is a razer
that leaves your soul to blead

When the night has been too lonely
and the road has been too long
and you think that love is only
for the lucky and the strong

Just remember in the winter
far beneath the bitter snows
lies the seed
that with the sun’s love
in the spring
becomes the rose

Vielleicht funktioniert das aber nur, wenn man die Serie kennt … keine Ahnung ;-)

Franz Kafka – Der Proceß – Eine Theater-Annäherung

Weithin gilt Kafka als schwer zu vermittelnder aber nichtsdestotrotz bedeutender Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Eines seiner Hauptwerke, der Proceß, bietet Raum für psychologische, soziologische oder sogar biografische Interpretationen. Da es keine allgemeingültige Lesart dieses Romans gibt, hilft bei der umfassenden Auseinandersetzung mit dem Text ein anderer Zugang, der zur Änderung der Perspektive führt.

Und hier bietet sich gerade in Wien und demnächst auch in Mödling die Gelegenheit, die von Michael Schefts ausgezeichnet für das Theater dramatisierte und inszenierte Version von “Der Proceß” zu sehen.

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Rest in peace, Don

Die Stimme Gottes ist tot. Der Mann, von dem ich am liebsten meine noch zu drehenden Filme beworben gesehen hätte, Don Lafontaine, ist heute gestorben.

Lasset uns noch einmal lauschen:

und ich denke, es ist auch an der Zeit an diese Parodie zu erinnern:

Sprecher im zweiten Clip ist übrigens Hal Douglas, ein Kollege Don Lafontaines.

Oskar Werner – Was für eine Stimme

Wer die Stimme von Oskar Werner schon mal gehört hat, wird wissen, was ich meine.

Hier habe ich ein Gedicht von Heinrich Heine aufgetrieben: Waldeinsamkeit.

Höret und staunet.

Wer den Text mitlesen möchte, kann das hier tun: Oskar Werner – Waldeinsamkeit

Die Klingelton Dialekt-Schleimer

Geht das nur mir so, oder ist die “österreichische” Version der Klingelton-Werbungen GANZ BESONDERS BESCHISSEN NERVIG????

Irgendein Sprecher versucht sich mit der österreichischen Jugend zu “connecten”, indem offensichtlich zufällig ausgewählte Worte im Österreichischen/Wiener Dialekt ausgesprochen werden. Das klingt dann in etwa so: “Für ‘Ich hab Dich lieb’ wähle W Ans … für ‘Bllllleeding Lav wähle W Fuchzähn’”. Arghhh …

Hört bitte sofort auf damit! Ich hoffe, die Kids schnallen, dass sich da irgendein Werbefuzzi diese Einschleimnummer ausgedacht haben, um sie noch mehr abzuzocken.

Grauslich …

Eines der großartigsten Musikstücke aller Zeiten

ist für mich der Soundtrack von Ennio Morricone zu “The Mission” und hier vor allem das geradezu göttlich schlichte und schöne “Gabriel’s Oboe”. Hier dirigiert der Meister selbst: