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	<title>andy69.com - Blogzeilen &#187; Denk-wÃ¼rdiges</title>
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		<title>Warum eigentlich</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 19:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[werden auf der einen Seite Steuern (zur Belebung der Wirtschaft) abgeschafft/eingeschrÃ¤nkt um dann auf der anderen Seite, den SchwÃ¤chsten in dieser Gesellschaft, mit dem Argument, der Staat kÃ¶nne nur das ausgeben, was er zur VerfÃ¼gung hat, die Sozialleistungen einzuschrÃ¤nken? Noch dazu, wo ja bekannt ist, dass vor allem, die einkommensschwachen BevÃ¶lkerungsgruppen, das Geld nicht horten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>werden auf der einen Seite Steuern (zur Belebung der Wirtschaft) abgeschafft/eingeschrÃ¤nkt um dann auf der anderen Seite, den SchwÃ¤chsten in dieser Gesellschaft, mit dem Argument, der Staat kÃ¶nne nur das ausgeben, was er zur VerfÃ¼gung hat, die Sozialleistungen einzuschrÃ¤nken?</p>
<p>Noch dazu, wo ja bekannt ist, dass vor allem, die einkommensschwachen BevÃ¶lkerungsgruppen, das Geld nicht horten, sondern wieder zurÃ¼ck in die Wirtschaft liefern.</p>
<p>Eine Spirale nach unten: Steuern werden gesenkt (man denke nur an die grÃ¤uliche FDP-Hotel-Steuersenkung) -> mehr Geld in den Taschen von Hoteliers (Luxemburg wird sich freuen) -> weniger Geld in den Taschen des Staates -> weniger Sozialleistungen fÃ¼r die SchwÃ¤chsten im Staate -> weniger Geld in der Wirtschaft -> weniger Steuereinnahmen -> Steuern werden gesenkt, um die Wirtschaft anzukurbeln (in welchem Bereich dies geschieht, hÃ¤ngt davon ab, wer die effektivste Lobbyarbeit erledigt) -> weniger Geld in den Taschen des Staates <a href="http://www.anchvie.com/kohler-und-die-rechtfertigung/">&#8230;</a></p>
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		<title>Die versteckte Ã–VP-Wahlempfehlung &amp; MÃ¤nner ohne Eier</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 19:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[heinz fischer]]></category>
		<category><![CDATA[kurt waldheim]]></category>
		<category><![CDATA[sickinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist er also bald vorbei. Der Nicht-Wahlkampf zur BundesprÃ¤sidentschaftswahl 2010 in Ã–sterreich. Der bisherige Amtsinhaber Heinz Fischer wird wieder gewÃ¤hlt werden, die Mitbewerber Rosenkranz und Gehring werden in einem Monat vergessen sein. Genauso wie die Diskussion Ã¼ber AmtsverstÃ¤ndnis oder Funktionsperiode. Was allerdings wohl nicht so schnell vergessen sein wird, ist die geradezu skandalÃ¶se Haltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist er also bald vorbei. Der Nicht-Wahlkampf zur BundesprÃ¤sidentschaftswahl 2010 in Ã–sterreich.</p>
<p>Der bisherige Amtsinhaber Heinz Fischer wird wieder gewÃ¤hlt werden, die Mitbewerber Rosenkranz und Gehring werden in einem Monat vergessen sein. Genauso wie die Diskussion Ã¼ber AmtsverstÃ¤ndnis oder Funktionsperiode.</p>
<p>Was allerdings wohl nicht so schnell vergessen sein wird, ist die geradezu skandalÃ¶se Haltung der Ã–VP bei dieser Wahl.</p>
<p>Zur Erinnerung: Die Ã–VP, aus deren Reihen die beiden VorgÃ¤nger von Heinz Fischer (Kurt Waldheim und Thomas Klestil) als BundesprÃ¤sidenten hervorgegangen sind. Die Partei, die seit 1945 insgesamt fÃ¼nf Bundeskanzler gestellt hat. Die Partei, die laut Rechenschaftsbericht 2006 EinkÃ¼nfte in HÃ¶he von etwa 23,6 Mio Euro angibt (wiewohl Hubert Sickinger die EinkÃ¼nfte auf das Siebenfache schÃ¤tzt).</p>
<p>Jene Ã–VP war also im Vorfeld der Wahl vor eine Entscheidung gestellt: Sollte man einen eigenen Kandidaten ins Rennen um die BundesprÃ¤sidentschaft schicken oder nicht. Dass der amtierende BundesprÃ¤sident fÃ¼r eine weitere Amtsperiode kandidieren wÃ¼rde, war klar.</p>
<p>Nach gesundem und politisch verantwortlich denkenden Menschenverstand konnte man sich dieser Aufgabe eigentlich nur wie folgt nÃ¤hern:</p>
<p>Man Ã¼berprÃ¼ft die AmtsfÃ¼hrung des amtierenden und wieder kandidierenden BundesprÃ¤sidenten. Daraus ergeben sich zwei mÃ¶gliche Szenarien:</p>
<p>1. Man ist mit der AmtsfÃ¼hrung Ã¼berwiegend zufrieden. Ist also der Meinung, der BundesprÃ¤sident kommt seinen Aufgaben und dem konsensualen AmtsverstÃ¤ndnis in zufrieden stellender Art und Weise nach. In diesem Falle kÃ¤me eine Formulierung dieses Ergebnisses einer Wahlempfehlung fÃ¼r Heinz Fischer gleich und eine Position wÃ¤re klar formuliert.</p>
<p>2. Man ist mit der AmtsfÃ¼hrung nicht oder nur unzureichend zufrieden. In diesem Falle wÃ¼rde die Ã–VP meinen, Heinz Fischers AmtsfÃ¼hrung wÃ¼rde Ã–sterreich zumindest nicht helfen, wenn nicht sogar schaden. FÃ¼r eine verantwortliche Partei mit dieser (durchaus legitimen Meinung) kann es in diesem Fall nur eine einzige logische Konsequenz geben: Auf jeden Fall der BevÃ¶lkerung einen Gegenkandidaten zu prÃ¤sentieren, der der offensichtlich gefÃ¤hrlichen/schlechten AmtsfÃ¼hrung eine Alternative entgegensetzt. Alles andere wÃ¤re nicht nur hÃ¶chst unverantwortlich, sondern wÃ¼rde auch dem SelbstverstÃ¤ndnis als staatstragende Partei entgegen stehen.</p>
<p>Am 25. Februar verkÃ¼ndete Ã–VP-Bundesparteiobmann Josef PrÃ¶ll: &#8220;Die Ã–sterreichische Volkspartei wird mit keiner Kandidatin und keinem Kandidaten bei dieser Wahl antreten. Die Ã–sterreichische Volkspartei wird keine Wahlempfehlung abgeben. Es ist fÃ¼r die Ã–sterreichische Volkspartei klar, dass wir 2016 kÃ¤mpfen werden: Um den Wiedereinzug in die Hofburg.&#8221;</p>
<p>Aus dieser Aussage gibt es nach BerÃ¼cksichtigung der beiden oben angefÃ¼hrten Optionen nur drei mÃ¶gliche Schlussfolgerungen:</p>
<p>1. Die Ã–VP ist der festen Ãœberzeugung, in ihren Reihen niemanden finden zu kÃ¶nnen, der das Amt des BundesprÃ¤sidenten besser ausfÃ¼llen kann, als dies zur Zeit Heinz Fischer tut. Dies ist entweder ein hohes Kompliment an die AmtsfÃ¼hrung Heinz Fischers oder ein erschreckendes Armutszeugnis fÃ¼r die nicht existente Personalreserven der Partei. Bei einer Partei, die mit 700.000 Personen die mitgliederstÃ¤rkste Partei in der Ã¶sterreichischen Parteienlandschaft ist, die seit 1945 Ã¼ber 40 Landeshauptleute stellte und die bei der letzten Nationalratswahl etwa 1,27 Mio Stimmen und damit 51 Mandate erreichen konnte, schlieÃŸt sich die zweitgenannte MÃ¶glichkeit aus.</p>
<p>2. Die Ã–VP erkennt zwar eine unzureichende (und fÃ¼r Ã–sterreich schÃ¤dliche) AmtsfÃ¼hrung Heinz Fischers, entscheidet sich allerdings aus finanziellen oder machtpolitischen GrÃ¼nden dagegen, keinen Kandidaten aufzustellen. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass eine Partei mit der oben angefÃ¼hrten staatstragenden Relevanz, eine Partei, die Leopold Figl, Julius Raab, Alois Mock oder Erhard Busek hervorgebracht hat, das finanzielle oder machtpolitische Wohl der Partei vor das Wohl Ã–sterreichs stellt.</p>
<p>3. Die Ã–VP ist zwar der Meinung, dass Heinz Fischer sein Amt ordnungsgemÃ¤ÃŸ ausgefÃ¼llt hat, kann dies jedoch aus RÃ¼cksicht auf kleingeistige und ewig-gestrige GrabenkÃ¤mpfer in den eigenen Reihen nicht Ã¶ffentlich kommunizieren. Ist also genau genommen zu feig, diese Wahrheit auszusprechen, die ausgesprochen werden sollten. Genau genommen wÃ¤re dies ja das EingestÃ¤ndnis, dass diese Partei generell nicht das sagt, was gesagt werden muss, sondern das, was ihr im Augenblick gerade opportun erscheint. Auch das kann ich mir bei einer Partei, die den Anspruch hat, staatstragend zu sein, und die selbst 2016 um das BundesprÃ¤sidentschaftsamt kÃ¤mpfen mÃ¶chte, nicht vorstellen. </p>
<p>Man sieht also, in Wirklichkeit ist das Nichtnominieren eines BundesprÃ¤sidentschaftskandidaten durch die Ã–VP eine faktische Wahlempfehlung fÃ¼r Heinz Fischer.</p>
<p>Alles andere wÃ¼rde der groÃŸen zweiten Partei in diesem Land unterstellen, sie wÃ¼rde entweder wissentlich Ã–sterreich schaden wollen, das eigene Interesse vor dem des Landes zu stellen, keinerlei personelle Angebote an den SouverÃ¤n mehr machen zu kÃ¶nnen oder aus machtpolitischem KalkÃ¼l die Standpunkte zu vertreten, die man gerade als opportun erachtet. Alles Optionen, die ich mir wie gesagt bei der Ã–sterreichischen Volkspartei nicht vorstellen kann oder will.</p>
<p>Bleibt eigentlich nur noch die letzte Frage zu klÃ¤ren: Warum trommeln dann Kopfauf und Kopfab relevante Ã–VP-Politiker die Option des WeiÃŸ-WÃ¤hlens? Als vermeintliche Proteststimme gegen ein unzureichendes Angebot (an dem ja pikanterweise die Ã–VP mit schuld ist)?</p>
<p>Weil sie keine Eier haben, diese relevanten Herren in der Ã–VP. Hinzugehen und zu sagen: Ja, Heinz Fischer hat seinen Job gut gemacht und er wird ihn auch bis 2016 gut machen. </p>
<p>Weil sie vor lauter kleingeistigem und grabenkÃ¤mpferischem Scheuklappen-Denken die Jahrzehnte andauernde Bedeutung und Verantwortung Ihrer Partei lieber fÃ¼r ein paar schnell gewechselte Cent politisches Kleingeld opfern.</p>
<p>Und nicht nur dass diese Herren keine &#8220;Eier&#8221; haben. Sie haben auch noch die Schneid ihre politische Beliebigkeit auf das Wahlvolk abzuwÃ¤lzen, indem sie dessen Recht des &#8220;WeiÃŸwÃ¤hlens&#8221; zu ihrem politischen Programm machen.  </p>
<p>Einer Partei, der bei Wahlen als einziges Angebot an den WÃ¤hler &#8220;weiÃŸ wÃ¤hlen&#8221; einfÃ¤llt, sollte sich von der politischen BÃ¼hne verabschieden und diese jenen Gruppierungen Ã¼berlassen, die dieses Land mitgestalten mÃ¶chten.</p>
<p>Um es prÃ¤gnanter zu formulieren: Die Ã–VP ist kein VogelzÃ¼chterverein, sondern eine politische Partei, deren (subventionierte) Aufgabe es ist, politische Positionen in diesem Land zu vertreten. Es wird Zeit, dass sie sich dieses Auftrages besinnt.</p>
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		<title>Umverteilung und der Kopf im Sand</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 06:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–VP]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SPÃ–]]></category>
		<category><![CDATA[Transferkonto]]></category>
		<category><![CDATA[Umverteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit ist in Ã–sterreich wieder mal die Umverteilungsdebatte aktuell. Die Ã–VP mÃ¶chte ein Transferkonto einrichten, um &#8220;Klarheit und Transparenz&#8221; bei Sozialleistungen zu erhalten. Vater dieses Transferkontos, Finanzminister PrÃ¶ll mÃ¶chte nur &#8220;ganz bescheiden wissen, wer, wo, was, warum&#8221;. Die SPÃ–, patschert wie immer, glaubt anstatt mit Sachargumenten mit dem Argument &#8220;dann aber fÃ¼r alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit ist in Ã–sterreich wieder mal die Umverteilungsdebatte aktuell.</p>
<p>Die Ã–VP mÃ¶chte ein Transferkonto einrichten, um &#8220;Klarheit und Transparenz&#8221; bei Sozialleistungen zu erhalten. Vater dieses Transferkontos, Finanzminister PrÃ¶ll mÃ¶chte nur &#8220;ganz bescheiden wissen, wer, wo, was, warum&#8221;.</p>
<p>Die SPÃ–, patschert wie immer, glaubt anstatt mit Sachargumenten mit dem Argument &#8220;dann aber fÃ¼r alle &#8211; auch fÃ¼r Bauern und Wirtschaft und [insert Ã–VP-Klientel here]&#8221; die Idee abwehren zu kÃ¶nnen und fÃ¤ngt sich sofort eine &#8220;Uns solls recht sein&#8221;-Retourkutsche ein.</p>
<p>Profil-Leitartikler Christian Rainer argumentiert sich im aktuellen Profil sogar noch ein &#8220;VermÃ¶genskonto&#8221; zusammen und erhÃ¶ht damit gleich den Pot im Ãœberwachungsstaatspoker. Im nÃ¤chsten Profil fordert er vermutlich auch Arbeitsstunden- oder Kalorien-Konten.</p>
<p>Neben den FÃ¼rsprechern gibt es auch Kritiker: von nebulÃ¶sen &#8220;Neid-Debatten&#8221; wird geredet (Neid existiert einfach, der wird nicht debattiert) oder dass derartige Konten nur eine Vorstufe zur KÃ¼rzung staatlicher Leistungen seien. </p>
<p>Also zu allererst schockiert mich die Tatsache, dass der Finanzminister derartige &#8220;Konten&#8221; benÃ¶tigt, um zu wissen, wer, wo, was, warum. Vor allem, erschlieÃŸt sich mir nicht ganz deren Sinn. Was genau Ã¤ndert sich, wenn es jetzt individualisierte Konten gibt? AnsprÃ¼che auf Transfergelder &#8220;sollen&#8221; ja nicht eingeschrÃ¤nkt werden und ich gehe mal davon aus, dass sÃ¤mtliche Staatsleistungen an eine Reihe von Voraussetzungen und ÃœberprÃ¼fungen geknÃ¼pft sind.</p>
<p>Der Erkenntnisgewinn wÃ¤re also gleich Null, wenn man Aufwendungen des Staates auf Einzelpersonen &#8220;herunterbrechen&#8221; wÃ¼rde, auÃŸer dass man jetzt sagen kÃ¶nnte, das Familieneinkommen von Familie A besteht zu 44 % aus Transferleistungen. Transferleistungen, die selbstverstÃ¤ndlich zurecht bezogen werden. Ja, auch hier gilt die Unschuldsvermutung &#8211; und zwar nicht im ironischen Sinne.</p>
<p>Dass in Zeiten des Sparens ein Finanzminister ein Projekt derartiger GrÃ¶ÃŸe durchzieht und finanziert (wir erinnern uns ungerne an all die Ã¶ffentlichen Ausschreibungen, bei denen Millionen verbrannt werden oder in die Taschen sogenannter Lobbyisten wandern), ohne, dass er sich danach zumindest diese Kosten wieder hereinholen mÃ¶chte, traue ich Josef PrÃ¶ll nicht zu. Also kann man (so oder so) von einer Mehrbelastung des Steuerzahlers ausgehen: Entweder werden ihm Transferleistungen gestrichen oder er finanziert ein sinnloses Statistiktool.</p>
<p>Jetzt ist aber interessanterweise die Diskussion im Moment noch auf die Auseinandersetzung: &#8220;Zahlensammeln&#8221; vs. &#8220;Neiddebatte&#8221; vs. &#8220;SteuererhÃ¶ung&#8221; reduziert. Dabei geht es in Wirklichkeit um mehr.</p>
<p>Wenn man der Werbung einer Ã¶sterreichischen Bank trauen darf, dann sind wir die siebentreichste Nation &#8230; o.k. &#8230; das mit der Bank war eine dumme Idee &#8230; also laut <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_GDP_%28PPP%29_per_capita" target="_new">Wikipedia</a> (ja, eine bessere Idee, wenn man die entsprechenden Quellen verifizieren kann) rangiert Ã–sterreich prominent unter den Reichsten LÃ¤ndern, je nach Quelle zwischen Rang 8 und 15.</p>
<p>Und trotzdem (siehe dazu den etwas reiÃŸerischen Bericht im aktuellen Profil), scheinen eine Vielzahl von Haushalten darauf angewiesen zu sein, in diesem reichen Land Transferleistungen zu erhalten, um Ã¶sterreichwÃ¼rdig leben zu kÃ¶nnen. </p>
<p>FÃ¼r mich ist diese Umverteilungsdebatte schlichtweg der hilflose Versuch einer viel rudimentÃ¤reren Debatte auszuweichen. NÃ¤mlich jener, ob unser gegenwÃ¤rtiges Wirtschafssystem so noch weitere 10 Jahre funktionieren kann. Ein Wirtschaftssystem (egal wie wir es benennen wollen), dass ganz offensichtlich zu einer dramatischen Ungleichbehandlung der Beteiligten fÃ¼hrt. </p>
<p>Ich mÃ¶chte jetzt nicht die vielen Statistiken auffÃ¼hren, die darlegen, wieviel Prozent Einkommen/Reichtum wievielen Prozent der BevÃ¶lkerung gehÃ¶ren. Auch finde ich es mÃ¼ssig nochmals darauf hinzuweisen, dass Verluste von Banken offensichtlich verstaatlich, wÃ¤hrend deren Gewinne privatisiert werden. Mache es aber, wie man sieht, doch noch ;-).</p>
<p>Leider versucht man derzeit noch mit der angesprochenen &#8220;Neid-Debatte&#8221; die Reihen dicht zu halten und in Diskussionsforen in &#8220;QualitÃ¤tszeitungen&#8221; streiten sich anlÃ¤sslich der Lehrerdebatte die Beteiligten darÃ¼ber, wer der bravere &#8220;Lohndiener sei&#8221;. Gemessen natÃ¼rlich an unbezahlten Ãœberstunden, geschenkten Urlauben, Tragen von unternehmerischen Risken und kritiklosem Kuschen vor Vorgesetzten.</p>
<p>Wie lange wir wohl noch darauf warten werden mÃ¼ssen, bis die wirklich notwendige Diskussion auf Politikebene beginnt &#8230;</p>
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		<title>ORF-Dilletantismus II</title>
		<link>http://www.andy69.com/denk-wuerdiges/2009/orf-dilletantismus-ii.html</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 19:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie scheint es mir, der ORF ist aufgrund seiner IdentitÃ¤tssuche in letzter Zeit noch wirrer unterwegs, als wir ihn kennen. UnverstÃ¤ndlich eigentlich, dass ein derart mit finanziellen, personellen und politischen Mitteln ausgestatteter Sender dermaÃŸen dilletantische Arbeit abliefert. Gerade war ein sich offensichtlich als &#8220;kritisch&#8221; verstehender Report-Beitrag zum Thema &#8220;Geheimdienste&#8221; zu sehen &#8230; die &#8220;Macher&#8221; waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie scheint es mir, der ORF ist aufgrund seiner IdentitÃ¤tssuche in letzter Zeit noch wirrer unterwegs, als wir ihn kennen.</p>
<p>UnverstÃ¤ndlich eigentlich, dass ein derart mit finanziellen, personellen und politischen Mitteln ausgestatteter Sender dermaÃŸen dilletantische Arbeit abliefert.</p>
<p>Gerade war ein sich offensichtlich als &#8220;kritisch&#8221; verstehender Report-Beitrag zum Thema &#8220;Geheimdienste&#8221; zu sehen &#8230; die &#8220;Macher&#8221; waren jedenfalls hin und weg, dass die Geheimdienste keine nÃ¤heren AuskÃ¼nfte Ã¼ber ihr Tun im Ã¶sterreichischen Fernsehn verbreiten wollten. Wie unverstÃ¤ndlich! </p>
<p>Wer macht eigentlich derartige Magazin-BeitrÃ¤ge? Praktikanten? VolksschÃ¼ler? ORF-Zentrums-Besucher? Und natÃ¼rlich halte ich jede Wette, wenn die interviewten Herren in dem Beitrag auskunftsfreudiger gewesen wÃ¤ren, hÃ¤tten wir uns Ã¼ber einen &#8220;Nichts geheim bei den Geheimdiensten&#8221;-Beitrag freuen kÃ¶nnen.</p>
<p>Und nebenbei &#8230; wer bitte ist auf die Idee gekommen, im <strong>Wirtschaftsmagazin</strong> (!) des ORF das Thema Derivate von Handpuppen-Pinguinen im Stile der Sendung mit der Maus zu erklÃ¤ren? Traut man den Sehern dieses Magazins nicht zu, eine handpuppenlose ErklÃ¤rung zu verstehen?</p>
<p>Irgendwie hatte ich frÃ¼her ein Eindruck, beim ORF und seinen Machern ernster genommen zu werden .. jetzt scheint oberflÃ¤chlichliche Unterhaltung, Kritik oder Dramatisierung im Vordergrund zu stehen.</p>
<p>Gleich kommt ein Beitrag zum Thema &#8220;Schweinegrippe&#8221; &#8230; 121 FÃ¤lle soll es in Ã–sterreich bislang gegeben haben .. ich befÃ¼rchte Schlimmes &#8230;</p>
<p>[20 Minuten spÃ¤ter ...]</p>
<p>Ahja, gefÃ¤hrlich ist das Virus deshalb, weil jeder &#8220;zum ersten Mal&#8221; davon betroffen wÃ¤re und weil er groÃŸen wirtschaftlichen Schaden verursacht, wenn so viele Leute krank sind &#8230; ich bin dafÃ¼r, man sollten diesen Personen nichts von der &#8220;echten Grippe&#8221; erzÃ¤hlen &#8230; </p>
<p>Daran erkranken nÃ¤mlich rund 380.000 Menschen .. und davon sterben zwischen 1.000 und 2.000 Betroffene &#8230; jÃ¤hrlich!</p>
<p>Schlimm was Sommerloch, Dramatisierungswahn und Pressesprecher von Pharmaunternehmen alles anrichten kÃ¶nnen &#8230;</p>
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		</item>
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		<title>Ã–sterreichischer Telemedialer Wahnsinn</title>
		<link>http://www.andy69.com/denk-wuerdiges/2009/osterreichischer-telemedialer-wahnsinn.html</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 00:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Lach-wÃ¼rdiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Hornauer, ehemaliger 0190er-Nummer Betreiber und Masturbations-Filmer hat in Ã–sterreich offenbar die Lizenz erhalten, seinen schwindeligen Eso-&#8221;Sender&#8221; Kanal Telemedial zu betreiben. Jetzt gibts viel zu diesem Thema zu sagen, aber dazu gibt es Berufenere (sehr amÃ¼sant Ã¼brigens). Aber wer mal in diesen bizarren Wahn- und Schwachsinn reinhÃ¶ren mÃ¶chte, dem sei erstens heftigst dafÃ¼r gratuliert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Hornauer, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Hornauer" target=_new">ehemaliger 0190er-Nummer Betreiber und Masturbations-Filmer</a> hat in Ã–sterreich offenbar die Lizenz erhalten, seinen schwindeligen Eso-&#8221;Sender&#8221; Kanal Telemedial zu betreiben.</p>
<p>Jetzt gibts viel zu diesem Thema zu sagen, aber dazu gibt es <a href="http://behÃ¶rdle.de/" target="_new">Berufenere</a> (sehr amÃ¼sant Ã¼brigens). Aber wer mal in diesen bizarren Wahn- und Schwachsinn reinhÃ¶ren mÃ¶chte, dem sei erstens heftigst dafÃ¼r gratuliert und zweitens <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schdefan-a-griminelle-vereinigung/" target="_new">hier die MÃ¶glichkeit dazu gegeben</a>.</p>
<p>Ahja, die <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schdefan-a-griminelle-vereinigung/#commentsalt" target="_new">Kommentare zum verlinkten Artikel</a> sind sehr lesenswert :-)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>KonsumschÃ¼tzerboulevard</title>
		<link>http://www.andy69.com/denk-wuerdiges/2009/konsumschutzerboulevard.html</link>
		<comments>http://www.andy69.com/denk-wuerdiges/2009/konsumschutzerboulevard.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 17:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.andy69.com/?p=243</guid>
		<description><![CDATA[Wieder mal darf der ORF vor den andy69.com-eigenen &#8220;Dilettanten&#8221;-Vorhang. Im &#8220;Konsumentenmagazin Konkret&#8221; prÃ¼ft die Sendung, ob Werbeversprechungen Ã¡ la &#8220;zufrieden oder Geld zurÃ¼ck&#8221; von Unternehmen eingehalten werden. Dazu &#8220;testet&#8221; man Activia, GrÃ¶bi und Chiquitta und sendet die &#8220;Geld-zurÃ¼ck&#8221;-Anforderungszettel ein und wartet, ob das Geld tatsÃ¤chlich rÃ¼ckÃ¼berwiesen wird. Was folgt ist ein gefÃ¼hlter 5 Minuten Bericht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal darf der ORF vor den andy69.com-eigenen &#8220;Dilettanten&#8221;-Vorhang. </p>
<p>Im &#8220;Konsumentenmagazin Konkret&#8221; prÃ¼ft die Sendung, ob Werbeversprechungen Ã¡ la &#8220;zufrieden oder Geld zurÃ¼ck&#8221; von Unternehmen eingehalten werden. Dazu &#8220;testet&#8221; man Activia, GrÃ¶bi und Chiquitta und sendet die &#8220;Geld-zurÃ¼ck&#8221;-Anforderungszettel ein und wartet, ob das Geld tatsÃ¤chlich rÃ¼ckÃ¼berwiesen wird.</p>
<p>Was folgt ist ein gefÃ¼hlter 5 Minuten Bericht, der schildert, wie suspekt derartige Versprechen klingen und Passanten dÃ¼rfen auf eine nicht hÃ¶rbare Frage antworten, dass sie derartige Versprechungen ebenfalls nicht glauben. Eine Frage nach dem hinterhÃ¤ltigen Sinn derartiger Versprechen wird (offensichtlich) an die berÃ¼hmt-berÃ¼chtigte Dr. Karmasin gestellt, die aber lieber erklÃ¤rt, warum die Werbeaussage &#8220;reduziert BlÃ¤hbauch&#8221; so griffig ist.</p>
<p>Chiquitta schreibt in den Teilnahmebedingungen zu ihrer Geld zurÃ¼ck-Anforderung, dass man dafÃ¼r einen Wohnsitz in Deutschland benÃ¶tigt. SelbstverstÃ¤ndlich ist das fÃ¼r unsere motivierten Journalisten unfair und natÃ¼rlich findet sich eine AnwÃ¤ltin, die auch dazu ihren Meinungssenf dazu geben darf und eine Sprecherin von Chiquitta Ã–sterreich darf dafÃ¼r auch noch on air Abbitte leisten.</p>
<p>Dann .. innerhalb weniger Sekunden erfahren wir, dass 2 von 3 getesteten Unternehmen anstandslos bezahlt haben, Chiquitta mittlerweile auch und damit 100 % der eingesandten &#8220;Geld zurÃ¼ck&#8221;-Anforderungen positiv bearbeitet wurden.</p>
<p>Was Ã¼brig geblieben ist, ist ein Panikmacher-ReiÃŸer mit einer durchgehenden &#8220;Wir werden eh immer Ã¼bers Ohr gehauen&#8221;-Stimmung.</p>
<p>Wie Ã¼berhaupt in Konsumentenschutz-Sendungen derartige Tendenzen zu bemerken sind. Und das ist natÃ¼rlich auch verstÃ¤ndlich. Denn auch diese &#8220;Konsumentenschutz&#8221;-Magazine sind Produkte. Und auch diese Produkte mÃ¼ssen an den Mann gebracht werden. Und dabei hilft es natÃ¼rlich, zu dramatisieren und Vorurteile zu bedienen. Die Macher dieser Magazine sind Dienstnehmer wie viele anderen auch. Und wenn Panikmache dazu hilft, den eigenen Job zu sichern, dann fallen in diesen Zeiten rasch die Hemmungen. Bietet der ORF eigentlich Geld-zurÃ¼ck-Garantien an?</p>
<p>Ahja, und all jene, die Angebote in Werbung und dergleichen sinnerfassend lesen kÃ¶nnen, sind deutlich im Vorteil. Selbst denken und nicht nach den selbsternannten Robin Hoods von cheesigen Konsumentenschutzmagazinen zu rufen, hilft auch.</p>
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		<title>Perfektionitis</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 13:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann man mir bitte erklÃ¤ren, warum Ã¼berall &#8220;Perfektion&#8221; als erstrebenswertes Ziel verkauft wird? Da ich in letzter Zeit hÃ¤ufig in der Nacht arbeite, lÃ¤uft zwecks &#8220;Background-Noise&#8221; im Hintergrund der Fernseher und da kommt man des Ã¶fteren zu Shopping-KanÃ¤len, die mir dauernd verkaufen mÃ¶chten, dieses oder jenes Produkt wÃ¼rde zu *perfekten* Pommes Frittes, Oberschenkelglattheit oder Grillergebnissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man mir bitte erklÃ¤ren, warum Ã¼berall &#8220;Perfektion&#8221; als erstrebenswertes Ziel verkauft wird?</p>
<p>Da ich in letzter Zeit hÃ¤ufig in der Nacht arbeite, lÃ¤uft zwecks &#8220;Background-Noise&#8221; im Hintergrund der Fernseher und da kommt man des Ã¶fteren zu Shopping-KanÃ¤len, die mir dauernd verkaufen mÃ¶chten, dieses oder jenes Produkt wÃ¼rde zu *perfekten* Pommes Frittes, Oberschenkelglattheit oder Grillergebnissen fÃ¼hren. Eben lÃ¤uft eine Folge von Heston Blumenthals &#8220;Auf der Suche nach dem perfekten Genuss&#8221; und hier wird das Wort &#8220;perfekt&#8221; geradezu inflationÃ¤r gebraucht.</p>
<p>WARUM um alles in der Welt? Erstens: Wahre Perfektion ist bei allem, was Menschen herstellen gar nicht mÃ¶glich. Und der Anspruch, Perfektion erreicht zu haben, sorgt immer dafÃ¼r, dass man vom <strong>tatsÃ¤chlichen </strong> Ergebnis enttÃ¤uscht wird.</p>
<p>Und zweitens und vor allem ist Perfektion doch gar nicht erstrebenswert, denn es sind doch gerade die nicht perfekten Dinge, die das Spannende hervorbringen, die fÃ¼r neue Inspirationen sorgen.</p>
<p>Ich kann mir nur vorstellen, dass dieser &#8220;Perfektionskram&#8221; irgendwann mal von einem &#8220;cleveren&#8221; Marketing-Texter kreiert wurde.</p>
<p>Wenn Blumenthal einfach nur &#8220;die spannendste SchwarzwÃ¤lder Kirsch Torte&#8221; machen wÃ¼rde, wÃ¼rde sie vermutlich auch besser schmecken.</p>
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		<title>Mitarbeiter von Hofer (dem Ã¶sterreichischen Aldi-Ableger) vergiften Lebensmittel?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 01:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Klingt ja nach einem Skandal. Meiner Meinung nach ist das auch einer. Laut dem unten verlinkten Artikel, vergiften Hofer-Mitarbeiter in Wien Biotonnen mit durchaus noch brauchbaren Lebensmittel und sorgen dafÃ¼r, dass hungernde Menschen oder Konsumkritiker damit durch Hofer Produkte GesundheitsgefÃ¤hrdungen ausgesetzt sind. Ich empfehle zur weiteren LektÃ¼re: Die Biotonnenvergifter Edit: Offenbar wird nachdem zuerst schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt ja nach einem Skandal. Meiner Meinung nach ist das auch einer. Laut dem unten verlinkten Artikel, vergiften Hofer-Mitarbeiter in Wien Biotonnen mit durchaus noch brauchbaren Lebensmittel und sorgen dafÃ¼r, dass hungernde Menschen oder Konsumkritiker damit durch Hofer Produkte GesundheitsgefÃ¤hrdungen ausgesetzt sind.</p>
<p>Ich empfehle zur weiteren LektÃ¼re: Die <a href="http://www.augustin.or.at/index.php?art_id=1172" target="_new">Biotonnenvergifter</a></p>
<p><strong>Edit</strong>: Offenbar wird nachdem zuerst schon der Filialleiter die Vergiftungsaktionen zu verteidigen versuchte, endlich der bÃ¶se bÃ¶se Mastermind gefunden: eine Putzfrau. Mehr unter <a href="http://www.augustin.or.at/?art_id=1183" target="_new">RÃ¶chelnde Sandler</a></p>
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		<title>Die Aufzeichner</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 23:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Hinschau-wÃ¼rdiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine interessante Beobachtung mache ich in letzter Zeit bei all jenen Leuten, die bei irgendwelchen (vornehmlich familiÃ¤ren oder gesellschaftlich relevanten) Events &#8220;Erinnerungen&#8221; auf Video bzw. Foto festhalten. Immer mehr macht es fÃ¼r mich nÃ¤mlich den Eindruck, als wÃ¼rden gar keine Erinnerungen festgehalten werden. Als wÃ¼rde man das &#8220;Erinnern&#8221; an das Medium Foto bzw. Film delegieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine interessante Beobachtung mache ich in letzter Zeit bei all jenen Leuten, die bei irgendwelchen (vornehmlich familiÃ¤ren oder gesellschaftlich relevanten) Events &#8220;Erinnerungen&#8221; auf Video bzw. Foto festhalten.</p>
<p>Immer mehr macht es fÃ¼r mich nÃ¤mlich den Eindruck, als wÃ¼rden gar keine Erinnerungen festgehalten werden. Als wÃ¼rde man das &#8220;Erinnern&#8221; an das Medium Foto bzw. Film delegieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein sagen wir Vater, der die Erstkommunion seines JÃ¼ngsten auf Video festhÃ¤lt, und dabei Blinkwinkel, stÃ¶rende EinflÃ¼sse, Lichteinfall, Batteriestand, Stolperfallen und Speicherkartenzustand im Auge behalten muss, wirklich die Erstkommunion <strong>erlebt</strong>. </p>
<p>Ein Erlebnis, an das man sich nicht mehr erinnern kann, weil man es nicht erlebt hat. Und der irrigen Meinung erliegt, eine Aufzeichnung dieses Events wÃ¤re dafÃ¼r adÃ¤quater Ersatz. Ã„hnlich jener Leute, die diverse Lernmaterialien und &#8220;How-To&#8221;-BÃ¼cher kaufen, als wÃ¤re deren Erwerb mit dem Erwerb des Wissens gleich zu setzen.</p>
<p>Ob man sich nicht in spÃ¤teren Jahren eher an die Aufzeichnung als an das Erlebnis selbst erinnern kann? Ob man Ã¼berhaupt noch weiÃŸ, ob man bei der Hochzeit des Bruders noch etwas anderes gefÃ¼hlt hat, als &#8220;verdammt, mir schlÃ¤ft bald die Hand ein &#8211; ich hÃ¤tte mir ein Stativ kaufen sollen&#8221;?</p>
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		<title>Frechheit siegt</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 22:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant eigentlich, dass Google und Youtube damit &#8220;groÃŸ&#8221; geworden sind, indem Sie urheberrechtlich geschÃ¼tztes Material zumindest zugÃ¤nglich, wenn nicht sich zu Eigen (Youtube-Musik-Videos, Google-Book-Search) gemacht haben. Interessant auch das Argument in diesem Zusammenhang: &#8220;wer das nicht mÃ¶chte, kann ja entweder an YouTube oder an Google schreiben bzw. mittels spezieller Dateien auf seinem Server verhindern, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant eigentlich, dass Google und Youtube damit &#8220;groÃŸ&#8221; geworden sind, indem Sie urheberrechtlich geschÃ¼tztes Material zumindest zugÃ¤nglich, wenn nicht sich zu Eigen (Youtube-Musik-Videos, Google-Book-Search) gemacht haben. </p>
<p>Interessant auch das Argument in diesem Zusammenhang: &#8220;wer das nicht mÃ¶chte, kann ja entweder an YouTube oder an Google schreiben bzw. mittels spezieller Dateien auf seinem Server verhindern, dass Google oder YouTube urheberrechtlich geschÃ¼tzte Inhalte nÃ¼tzen&#8221;. Nach dem Motto: Ich steig in Dein Haus ein, kopier deine TagebÃ¼cher, verÃ¶ffentliche sie und mach Geld damit und wenns dir nicht passt: Du hÃ¤ttest ja was sagen kÃ¶nnen.</p>
<p>Aktionen fÃ¼r die mp3-tauschende Jugendliche im Schulhof schon mal von der Musikindustrie in den Ruin geklagt werden.</p>
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		<title>Wieso haben wir es eigentlich zugelassen,</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 00:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>

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		<description><![CDATA[dass sich unsere Gesellschaft mehrheitlich einem Diktat von &#8220;Gewinnoptimierung&#8221;, &#8220;Effizienzsteigerung&#8221; und &#8220;VermÃ¶genszuwachs&#8221; unterworfen hat? Dass sich eine oder mehrere Generationen offenbar dem Lebensinhalt gewidmet hat/haben, das Wohlergehen eines virtuellen Wertes (Geld) in das Zentrum ihres Lebens zu rÃ¼cken. WÃ¤re es nicht irgendwie sinnvoller, das Wohlergehen der Menschen selbst zu optimieren, bevor man sich daran macht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dass sich unsere Gesellschaft mehrheitlich einem Diktat von &#8220;Gewinnoptimierung&#8221;, &#8220;Effizienzsteigerung&#8221; und &#8220;VermÃ¶genszuwachs&#8221; unterworfen hat?</p>
<p>Dass sich eine oder mehrere Generationen offenbar dem Lebensinhalt gewidmet hat/haben, das Wohlergehen eines virtuellen Wertes (Geld) in das Zentrum ihres Lebens zu rÃ¼cken. WÃ¤re es nicht irgendwie sinnvoller, das Wohlergehen der Menschen selbst zu optimieren, bevor man sich daran macht, virtuelle Konstrukte zu entwickeln, die sich mehr oder weniger im Bereich des Irrelevanten bewegen?</p>
<p>Wieso wird von Vielen eine (mehr oder weniger) bedingungslose kapitalistische Marktwirtschaft als LÃ¶sung aller bestehenden Probleme und als einzig erstrebenswerte gesellschaftliche Organisationsform angesehen? Wieso wird uns eigentlich immer das Mantra vom eigentlich egoistisch denkenden und damit nur durch die Marktwirtschaft zu zÃ¤hmenden Menschen gepredigt? </p>
<p>Eine globale Abfeierung von MultimillionÃ¤ren, Superstars und Finanzgenies, die ihre 500 Millionen Euro teuren Villen voller Stolz den Boulevard-Magazinen prÃ¤sentieren und Ã¼berbezahlte Dampfplauderer, die mit ihren &#8220;Wenn Du es nur ganz ganz toll versuchst, schaffst Du auch alles, was Du dir vornimmst und wenn es nicht klappt, hast Du es dir eben nicht ernsthaft genug vorgenommen&#8221;-BÃ¼cher den Markt Ã¼berschwemmen, haben zu einer Welt einer riesigen &#8220;Geiz ist Geil&#8221;-MentalitÃ¤ts-Spirale gefÃ¼hrt.</p>
<p>In der ein Josef Ackermann, jener Chef der deutschen Bank, der offenbar die 330-fache Leistung eines Deutschen Bank Angestellten verrichten kann, wenn man Ackermanns jÃ¤hrliches Einkommen von <span id="more-210"></span>13 Millionen Euro in Vergleich mit dem durchschnittlichen Verdienst eines Angestellten der Deutschen Bank bringt. In der sich eine Politik als Sprungbrett in lukrative Jobs in &#8220;die Wirtschaft&#8221; und als Lobbyplattform versteht. In der Produktmanager ihren Kunden einreden, dass selbst besorgen, kassieren, verpacken, transportieren und selbst zusammenbauen clever ist und jeden anderen, der dies nicht so sieht als BlÃ¶dmann verunglimpfen. In der Konsumenten rund um die Uhr auf der Suche nach dem gÃ¼nstigsten Preis sind, ohne RÃ¼cksicht darauf zu nehmen, ob diese Produkte dann sozial oder moralisch verantwortlich &#8220;zustande gekommen&#8221; sind und sich nebenbei auch noch wundern, dass Service, QualitÃ¤t und Gesundheit darunter leiden.</p>
<p>NatÃ¼rlich haben alle diese Personengruppen gute Argumente fÃ¼r ihr Tun. Dann hÃ¶rt man StehsÃ¤tze vom guten Manager, den man in einer globaisierten Welt nunmal nicht unter diesen BetrÃ¤gen engagieren kann, dass Politik nicht abgehoben vom Wirtschaftsgeschehen regieren kann, dass der Konkurrenzdruck so groÃŸ ist, dass Do-It-Yourself-Produkte genÃ¼gend Abnehmer finden und dass man in Zeiten der Rezession nunmal bei jedem Cent sparen mÃ¼sse.</p>
<p>Im Endeffekt sind aber all diese Argumente genau das, nach dem sie sich anhÃ¶ren. NÃ¤mlich Ausreden. Ausreden, um selbst nicht Ã¼ber den eigenen Tellerrand hinausdenken und -agieren zu mÃ¼ssen, um &#8220;denen da oben/unten&#8221; die Verantwortung dafÃ¼r zuzuschieben, was falsch lÃ¤uft. Zumindest, als kleinen Trost, scheinen wir langsam zu begreifen, dass etwas systemrelevantes falsch lÃ¤uft.</p>
<p>Wie wÃ¤rs, wenn wir uns mal zur Abwechslung von der medialen und realen Panikmache loslÃ¶sen, die stÃ¤ndig mit dem Globalisierungs-Damokles-Schwert fuchtelt? Wie wÃ¤rs, wenn wir uns nicht mehr Angst machen lieÃŸen, mit der man schon seit Jahrzehnten versucht, eine lÃ¤ngst notwendige Weiterentwicklung unseres gesellschaftlichen SelbstverstÃ¤ndnisses  zu verhindern. In einer Welt, indem den Menschen stÃ¤ndig vor Augen gef+hrt wird, dass wir alle mehr oder weniger am persÃ¶nlichen Abgrund stehen und es genau die Zeit ist, sein Leben vertrauensvoll in &#8220;bewÃ¤hrte&#8221; HÃ¤nde von Volkstribunen, Ãœberwachungsstaat und Wirtschaftsgenies zu legen, wird eine egoistische, misstrauische und Ã¤ngstliche Gesellschaft geschaffen. In <strong>Abwandlung</strong> eines Zitates von Johann Nestroy: &#8220;Die Angst ist das lebendige GestÃ¤ndnis der GroÃŸen, dass sie nur verÃ¤ngstigte Sklaven treten, aber keine freien VÃ¶lker regieren kÃ¶nnen.&#8221;</p>
<p>Es wÃ¤re doch spannend zu Ã¼berlegen, ob nicht eine gesellschaftliche Weiterentwicklung zur Folge haben kann, dass ein Ackermann ein Victory-Zeichen in die Kamera hÃ¤lt, weil er mit nur dem 10-fachen eines durchschnittlichen Gehalts eines Angestellten der Deutschen Bank sein Auslangen findet und ihm &#8220;die marktÃ¼blichen ManagergehÃ¤lter scheiÃŸ egal sind&#8221;. Dass die Ehefrau des umtriebigen BAWAG-Bankenchefs Elsner keine SÃ¤tze wie &#8220;Wenn einem nicht einmal die besten AnwÃ¤lte helfen kÃ¶nnen, verstehe ich das System nicht mehr&#8221; oder sie hÃ¤tte &#8220;jetzt zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel&#8221;, weil sie mit EUR 1.700,- im Monat auszukommen habe in die Kameras spricht. Wie wÃ¤re es, wenn man Produkte wieder mit Wert durch Arbeit veredelt und nicht so schlicht wie mÃ¶glich zum Endkonsumenten durchschleust. Wie wÃ¤re es, wenn wir nicht bei jenen Handelsketten einkaufen, die Mitarbeiter schlecht behandeln und uns gleichzeitig mit Toastschinken um 25 Cent verarschen?</p>
<p>Klar, das Killerargument &#8220;Ich alleine kann dagegen nichts tun, mir gehts ohnehin schon so schlecht, ich habe gar nicht die finanziellen MÃ¶glichkeiten, dagegen anzulaufen&#8221; ist da schnell bei der Hand. Womit wir wieder beim ursprÃ¼nglichen Problem sind: Wieso konnten wir es eigentlich zulassen, dass Geld zu einem derart bestimmenden Element in unserer Zivilisation werden konnte?</p>
<p>Und: Irgendwann sollten wir uns Ã¼berlegen, ob wir uns gesellschaftlich durch Evolution oder Revolution weiter entwickeln mÃ¶chten &#8211; oder mÃ¼ssen.</p>
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		<item>
		<title>Die 98 Prozent Zuschauer</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 20:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte kann mich mal einer Ã¼ber einen sehr merkwÃ¼rdigen Umstand aufklÃ¤ren. Und zwar so, dass ich es aus verstehe? Warum um alles in der Welt hÃ¼pfen Besucher eines Konzerts (in diesem Falle Herr der Ringe in Concert) oder eines Kinofilms beim ersten Anzeichens des Endes von ihren StÃ¼hlen auf und hetzen in Richtung Ausgang? Liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte kann mich mal einer Ã¼ber einen sehr merkwÃ¼rdigen Umstand aufklÃ¤ren. Und zwar so, dass ich es aus verstehe?</p>
<p>Warum um alles in der Welt hÃ¼pfen Besucher eines Konzerts (in diesem Falle Herr der Ringe in Concert) oder eines Kinofilms beim ersten Anzeichens des Endes von ihren StÃ¼hlen auf und hetzen in Richtung Ausgang?</p>
<p>Liebe Leute, die ihr euch nur 98 Prozent (oder noch weniger) des Ereignisses gÃ¶nnt, fÃ¼r das ihr (oder jemand, der Euch mag) bezahlt habt: FÃ¼r die anderen ist das Scheisse.</p>
<p>Zum einen, bei einem Konzert fÃ¼r die KÃ¼nstler. Es hat sich in unserer mehrere tausend Jahre alte Kulturgeschichte eingebÃ¼rgert, dass man die Leistung des KÃ¼nstlers zumindest ansatzweise wÃ¼rdigt. Im positiven Falle durch Applaus, im negativen durch Buhrufe oder was auch immer. Aber noch in das Verklingen der letzten Note panisch in Richtung Ausgang zu rennen ist fÃ¼r mich die Ausgeburt der Ignoranz.</p>
<p>Zum anderen nervt ihr liebe 98-Prozentler im Kino. Denn wenn ihr kurz vorm Ende unbedingt den Saal verlassen mÃ¼sst, dann <strong>tut</strong> das bitte auch! Aber so lÃ¤uft&#8217;s ja nicht ab. Da wird in der Hektik der Mantel angezogen (damit die Leute, die hinter einem sitzen und vielleicht wissen wollten, wer denn nun der Schauspieler dieser interessanten Nebenrolle war, ja keinen Blick auf die Leinwand erhaschen kÃ¶nnen), dann wird zwischen Knieen und Sesselreihen hindurchgezwÃ¤ngt. Schon ein wenig ungeduldig, warum denn die anderen noch sitzen bleiben wollen. Und dann &#8230; der FlÃ¼chtende hat fast den Ausgang erreicht, bleibt er immer vor ein paar Leuten in der fussfreien Reihe oder den SeitenplÃ¤tzen stehen, weil ihm oder ihr aufgefallen ist, dass die Musik am Schluss gar nicht so schlecht war, oder vielleicht (im Falle eines Konzerts) eine Zugabe gegeben wird, die sich die applaudierenden (und nicht flÃ¼chtenden) Zuschauer &#8220;mÃ¼hsam&#8221; erklatscht haben, oder eine dieser bekannten &#8220;Szenen nach dem Abspann&#8221; kommt.</p>
<p>Dann steht dieser Dolm vor den Leuten, die fÃ¼r den Film ebenfalls gezahlt haben, nimmt ihnen die Sicht und die dÃ¼rfen dann mit dem RÃ¼cken des 98-Prozent-Typen Vorlieb nehmen.</p>
<p>Vor Kurzem hat in Wien ein Kino fÃ¼r Hundebesitzer aufgemacht. Ich plÃ¤diere fÃ¼r Kinos fÃ¼r 98-Prozent Zuschauer. Sobald die Schlussblende zu erahnen ist, wird der Film einfach gestoppt und das Licht wird angeschalten.</p>
<p>Und bis dieses Kino erÃ¶ffnet: Liebe 98ler, macht&#8217;s das daheim im Bett, aber im Kino bleibt&#8217;s sitzen und im Konzert klatschtst oder buhts und gehts erst, wenn das Saal-Licht angeht.</p>
<p>Danke fÃ¼r die Aufmerksamkeit</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Billa verschenkt Feiertage</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 10:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in Österreich lebt, hat sie vielleicht schon gesehen. Die Werbung, dass Österreichs größte Lebensmittelkette Billa, die bereits seit einigen Jahren zum Rewe-Konzern gehört, den 8. Dezember &#8220;seinen Mitarbeitern&#8221; schenkt. Erstens, &#8220;verschenkt&#8221; Billa hier gar nichts. Der 8. Dezember ist in Österreich gesetzlicher Feiertag. Lediglich die Konsumhysterie verbunden mit dem zumeist selbst gebastelten Weihnachtseinkaufsstress hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in Österreich lebt, hat sie vielleicht schon gesehen. Die Werbung, dass Österreichs größte Lebensmittelkette Billa, die bereits seit einigen Jahren zum Rewe-Konzern gehört, den 8. Dezember &#8220;seinen Mitarbeitern&#8221; schenkt.</p>
<p>Erstens, &#8220;verschenkt&#8221; Billa hier gar nichts. Der 8. Dezember ist in Österreich gesetzlicher Feiertag. Lediglich die Konsumhysterie verbunden mit dem zumeist selbst gebastelten Weihnachtseinkaufsstress hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass am 8. Dezember die Geschäfte geöffnet haben. Sie tun dies zumindest zu erhöhten Personalkosten, da hier Feiertagszuschläge fällig werden.</p>
<p>Zweitens, würde es mich interessieren, ob Billa seinen Mitarbeitern die Arbeitsstunden tatsächlich <strong>schenkt</strong> (und damit jedem Mitarbeiter 1 Arbeitstag mehr auszahlt). Oder schlichtweg einfach nicht aufsperrt und den Mitarbeitern dafür auch nichts zahlt. Dann verschenken sie nämlich gar nichts. Sie verzichten auf eine Ausnahme. Nehmen wir den hypothetischen Fall, jemand fladert jeden Tag beim Billa 1 Sackerl Chips, tut das am 11. Oktober nicht, dann schenkt dieser Jemand am 11. Oktober dem Billa kein Sackerl Chips.</p>
<p>Und schlussendlich vergisst natürlich der Konzern nicht darauf hinzuweisen, dass Merkur, Bipa und Penny (Schwesterunternehmen von Billa) am 8. Dezember geöffnet haben und man ja <strong>dort</strong> einkaufen könne.</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 16:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brisant (das Boulevard-Magazin im ARD) macht gerade Werbung für einen Veranstalter der Tortenschlachten veranstaltet. Wahnsinnig lustig und wahnsinnig neu. Leute, ich glaub, ihr habt euer Hirn wegen gähnender Leere geschlossen. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen des Hungers und dieser **** lässt mit Lebensmittel herumwerfen? Und für sein Zitat in der Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brisant (das Boulevard-Magazin im ARD) macht gerade Werbung für einen Veranstalter der Tortenschlachten veranstaltet. Wahnsinnig lustig und wahnsinnig neu.</p>
<p>Leute, ich glaub, ihr habt euer Hirn wegen gähnender Leere geschlossen. </p>
<p>Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen des Hungers und dieser **** lässt mit Lebensmittel herumwerfen? </p>
<p>Und für sein Zitat in der <a href="http://www.welt.de/berlin/article787459/Einseifen_mit_Schwarzwaelder_Kirschtorte.html?r=RSS" target="_new">Welt</a></p>
<blockquote><p>â€žWir leben in einer Überflussgesellschaft. Natürlich ist Tortenwerfen dekadent â€“ wie die meisten unserer Tätigkeiten in der Eventbranche! Aber das wird die Abgeordneten in Brüssel vielleicht am meisten nerven: dass es jemanden gibt, der noch Schlimmeres mit wertvollen Ressourcen anrichten kann als sie.â€œ</p></blockquote>
<p>gehört ihm meiner Meinung nach das, was ich hier nicht schreiben kann. Was für ein Rachs.</p>
<p>Ahso, er spendet 10 % seines <strong>Gewinns</strong> an die Berliner Tafel. Na dann &#8230; </p>
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		<title>Eigentlich liegt ihr falsch</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 13:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kann man mir eigentlich sagen, warum just zu Karfreitag in den deutschen Fernsehanstalten die &#8220;Enthüllungs-Dokus&#8221; oder Filme laufen, dass Jesus unter Umständen gar nicht am Kreuz gestorben ist und sich somit die ganze Geschichte von wegen Auferstehung gar nicht so abgespielt haben kann? Ich bin ganz sicher kein Vertreter des religiösen Staatsfernsehens, aber warum einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man mir eigentlich sagen, warum just zu Karfreitag in den deutschen Fernsehanstalten die &#8220;Enthüllungs-Dokus&#8221; oder Filme laufen, dass Jesus  unter Umständen gar nicht am Kreuz gestorben ist und sich somit die ganze Geschichte von wegen Auferstehung gar nicht so abgespielt haben kann?</p>
<p>Ich bin ganz sicher kein Vertreter des religiösen Staatsfernsehens, aber warum einer bestimmten Gruppe von Gläubigen just an einem ihrer höchsten Feiertage Dokus um die Ohren gehauen werden, die alle &#8220;He, ihr liegt ja total falsch&#8221; rufen, erschließt sich mir nicht ganz.</p>
<p>Wir erwarten wohl demnächst &#8220;Das Christkind &#8211; infame Erfindung unserer Eltern&#8221; im Kinderprogramm am 24. Dezember oder dergleichen.</p>
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		<title>Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 10:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beklagt sich ein Vater. Vor rund 4.000 Jahren. Hat sich was geändert? Nicht wirklich, findet Abdulkadir Topal in seinem Blog EnVision Bzw. wenn das wahr wäre &#8211; wandelten seinerzeit auf Erden tatsächlich moralisch reine Wesen. ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beklagt sich ein Vater. Vor rund 4.000 Jahren. Hat sich was geändert? Nicht wirklich, <a href="http://www.firefox-browser.de/~atopal/weblog/?p=240" target="_new">findet</a> Abdulkadir Topal in seinem Blog EnVision</p>
<p>Bzw. wenn das wahr wäre &#8211; wandelten seinerzeit auf Erden tatsächlich moralisch reine Wesen. ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der getroffene Kulturpunkt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2007 22:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die österreichische Kultursendung Treffpunkt Kultur ist schon seit Jahren heftiger Kritik ausgesetzt. Einigen ist sie zu mainstreamig, zu beliebig anderen wieder zu wenig auf Kunst selbst orientiert. Ich hab mich da eigentlich immer raus gehalten, nach dem Motto: auf Daniederliegende tritt man nicht ein. Aber langsam entwickelt sich das Format zu einer Art Kindergeburtstag. Patricia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die österreichische Kultursendung Treffpunkt Kultur ist schon seit Jahren heftiger Kritik ausgesetzt. Einigen ist sie zu mainstreamig, zu beliebig anderen wieder zu wenig auf Kunst selbst orientiert. Ich hab mich da eigentlich immer raus gehalten, nach dem Motto: auf Daniederliegende tritt man nicht ein.</p>
<p>Aber langsam entwickelt sich das Format zu einer Art Kindergeburtstag. Patricia Pawlicki, ihres Zeichens Moderatorin dieser Sendung interviewt Peter Morgan anlässlich dessen Oscar-Nominierung und Golden Globe Auszeichnung. Bei folgenden Fragen blüht Pawlicki förmlich emotional im Interview auf:</p>
<p>Peter Morgan bestätigt Pawlicki auf ihre Frage (&#8220;kicher&#8221;), dass seine Frau sauer war, weil er George Clooney keine Filmrechte verkaufen wollte. </p>
<p>Peter Morgan ist peinlich davon berührt, dass sie ihn dahingehend analysiert (&#8220;kicher&#8221;), dass es ihm als Briten unmöglich sei, das Wort &#8220;sexy&#8221; und &#8220;Queen&#8221; in einem Atemzug auszusprechen. Nebenbei kann oder will sie ihm nicht behilflich sein, das Wort &#8220;treason&#8221; zu übersetzen.</p>
<p>Peter Morgan bestätigt auf ihre Anfrage, dass er geschworen hatte, im Falle des Gewinns des Golden Globes für das Drehbuch zu &#8220;The Queen&#8221; eine ganze Zigarre zu rauchen. Und dass er zumindest einen Teil dieser Zigarre in der Oscar Nacht geraucht hatte (&#8220;ohne  grün anzulaufen&#8221; &#8211; &#8220;kicher&#8221;).</p>
<p>Wir sehen, Kultursendungen müssen nichts mit dem Thema &#8220;Kultur&#8221; zu tun haben. Im ORF.</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2007 18:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So- oder Selbsternannte Experten &#8220;genießen&#8221; bei mir ganz generell höchstes Misstrauen. Und im Wesentlichen liege ich damit richtig. Allerweltsweisheiten werden als die größte Enthüllung seit der Erfindung des tiefen Tellers gewertet, solange ein halbwegs einflussreiches Medium dem Enthüllenden das Wörtchen &#8220;Experte&#8221; an dessen Namen klebt. Nebenbei scheinen derartige Experten den Rest der Bevölkerung schlichtweg für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So- oder Selbsternannte Experten &#8220;genießen&#8221; bei mir ganz generell höchstes Misstrauen. Und im Wesentlichen liege ich damit richtig. Allerweltsweisheiten werden als die größte Enthüllung seit der Erfindung des tiefen Tellers gewertet, solange ein halbwegs einflussreiches Medium dem Enthüllenden das Wörtchen &#8220;Experte&#8221; an dessen Namen klebt. </p>
<p>Nebenbei scheinen derartige Experten den Rest der Bevölkerung schlichtweg für grenzdebil zu halten, vermutlich berauscht durch das verliehene Adelsprädikat &#8220;Experte&#8221;.</p>
<p>Aktuelles Beispiel: In den Terrordrohungen, die jüngst gegen Österreich und Deutschland ausgesprochen wurden, nahmen die Drohenden Bezug auf die gebrochenen Wahlversprechen der SPÖ bezug. Diese hatte die Abschaffung der Studiengebühren versprochen, konnte dieses Versprechen aber in den Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP nicht einlösen.</p>
<p>Und jetzt sind sie ganz platt, diese Experten. Vermutlich haben sich die &#8220;Experten&#8221; gedacht, wie so ein &#8220;Kameltreiber&#8221; was über die österreichische Innenpolitik wissen kann. Zitat aus <a href="http://www.orf.at/070312-10086/index.html" target="_new">orf.at</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Fundiertes Wissen über Innenpolitik</strong></p>
<p>Angesichts des Inhalts der Drohung dürften die Urheber aber zumindest ein fundiertes Wissen über die österreichische Innenpolitik besitzen, vermuten die Experten.</p>
<p>Zudem konnte bisher auch festgestellt werden, dass die eingeblendeten deutschen Untertitel &#8220;bis auf einige Kleinigkeiten&#8221; mit der von einem Maskierten vorgelesenen arabischen Botschaft übereinstimmen.</p></blockquote>
<p>Dass da ein Terrorist vielleicht Deutsch kann und sich vor einer Terrordrohung auch noch (vielleicht sogar durch das böse Internet) über die Regierung und deren Schwächen informiert, die er unter Druck setzen möchte ist natürlich vollkommen unwahrscheinlich. Da steckt ganz sicher fundierte Sachkenntnis der österreichischen Innenpolitik dahinter. Immerhin dürfen sich Jene, die die Diskussion über die Studiengebühren mitbekommen haben, auch einer fundierten Kenntnis der Österreichischen Innenpolitik rühmen.</p>
<p>Gleiches war auch schon bei Briefbombenattentäter Franz Fuchs zu vernehmen, der die &#8220;Bajuwarische Befreiungsfront&#8221; erfand und deren einziges Mitglied er war. Noch nach der Verhaftung Fuchs schwörten Politiker Stein und Bein, dass das akkurate Zusammenbasteln von Rohrbomben unmöglich das Werk eines Einzelnen gewesen sein konnten.</p>
<p>Überall geben Experten &#8220;Verblüffung&#8221; oder &#8220;Panik&#8221; aus. Vermutlich weil sie zu dämlich sind, Anderen, die den Willen, die Motivation und die Überzeugung haben etwas zu <strong>tun</strong>, eine Umsetzungskompetenz zuzugestehen. Es soll nämlich tatsächlich noch Leute geben, deren geistiger Horizont nicht beim Musikantenstadl oder 5-Minuten-Analysen im Fernsehen aufhört. Diese Personen und ungläubige &#8220;Experten&#8221; sind prächtiger Nährboden für Verschwörungstheorien aller Art.</p>
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		<title>Zwar weiÃŸ ich viel, doch will ich alles wissen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2007 17:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissenschaft ist immer auch Ã–ffentlichkeitsarbeit. Manchmal, so erscheint es mir, ist aber unklar, woher die Motivation stammt, sich mit bestimmten Themen wissenschaftlich auseinander zu setzen. Vor Kurzem habe ich auf der Wissenschaftsseite des ORF herumgestÃ¶bert und bin auf gar merkwÃ¼rdige Schlagzeilen gestoÃŸen. Jetzt kann man sicherlich geteilter Meinung Ã¼ber die journalistische QualitÃ¤t der Aufbereitung dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaft ist immer auch Ã–ffentlichkeitsarbeit. Manchmal, so erscheint es mir, ist aber unklar, woher die Motivation stammt, sich mit bestimmten Themen wissenschaftlich auseinander zu setzen.</p>
<p>Vor Kurzem habe ich auf der <a href="http://science.orf.at/" target="_new">Wissenschaftsseite des ORF</a> herumgestÃ¶bert und bin auf gar merkwÃ¼rdige Schlagzeilen gestoÃŸen. Jetzt kann man sicherlich geteilter Meinung Ã¼ber die journalistische QualitÃ¤t der Aufbereitung dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse sein. Aber irgendwie wundert es mich, dass derartige SelbstverstÃ¤ndlichkeiten bzw. Belanglosigkeiten &#8220;wissenschaftlich&#8221; aufgearbeitet werden. Hier meine Highlights der letzten 3 Monate :-):</p>
<blockquote><p>Kinder aus gestressten Familien sind Ã¶fter krank  </p>
<p>Schokolade macht schlau</p>
<p>Fisch fÃ¼r Schwangere macht Babys klÃ¼ger  </p>
<p>Schachspieler haben hÃ¶heren IQ  </p>
<p>WÃ¼stenheuschrecken orientieren sich an Lichtwellen  </p>
<p>Gehirne Erwachsener bilden neue Nervenzellen  </p>
<p>Traumatisierte Soldaten spÃ¼ren Schmerz schwÃ¤cher  </p>
<p>Kinder essen in grÃ¶ÃŸeren Gruppen mehr </p>
<p>Bezeichnung &#8220;Steinzeit&#8221; ist beleidigend  </p>
<p>Erhitzte Meere kÃ¶nnen Massensterben auslÃ¶sen</p>
<p>Psychische Folter wirkt wie kÃ¶rperliche Folter  </p>
<p>TorhÃ¼ter kÃ¶nnen ElferschÃ¼tzen beeinflussen  </p>
<p>Gesangsstudie: Auch Amateure treffen TÃ¶ne  </p>
<p>Studie: TV fÃ¼r Kinder schÃ¤dlicher als bisher gedacht  </p>
<p>Leben an der Autobahn prÃ¤gt Kinder-Lungen  </p>
<p>Elche werden durch Klimawandel immer dicker</p>
<p>Studie: Skipisten in Alpen sind Gefahr fÃ¼r VÃ¶gel</p>
<p>Studie: Nobelpreis bringt mehr Lebenszeit</p>
<p>DiÃ¤t-Magazine steigern Risiko von EssstÃ¶rungen  </p>
<p>Schwarzer Tee nur ohne Milch gut fÃ¼rs Herz</p>
<p>Herzpatienten profitieren von frÃ¶hlicher Kunst </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>PostSecret auf Deutsch</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 01:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denk-wÃ¼rdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anderen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe ja schon einmal auf PostSecret hingewiesen. Auf dieser Seite werden &#8220;Geständnisse&#8221; oder &#8220;Geheimnisse&#8221; von Anonymen Autoren veröffentlicht. Und diese Veröffentlichungen regen zumindest immer zum Nachdenken an. Gibts Interesse das auch auf Deutsch zu machen? Ich würde dafür eine neue Kategorie einführen und bei Erfolg einen neuen Blog aufsetzen. Wer also (seine) &#8220;Geständnisse&#8221; oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ja schon einmal auf <a href="http://postsecret.blogspot.com/" target="_new">PostSecret</a> hingewiesen. Auf dieser Seite werden &#8220;Geständnisse&#8221; oder &#8220;Geheimnisse&#8221; von Anonymen Autoren veröffentlicht. Und diese Veröffentlichungen regen zumindest immer zum Nachdenken an.</p>
<p>Gibts Interesse das auch auf Deutsch zu machen? Ich würde dafür eine neue Kategorie einführen und bei Erfolg einen neuen Blog aufsetzen. Wer also (seine) &#8220;Geständnisse&#8221; oder &#8220;Geheimnisse&#8221; veröffentlicht sehen möchte (siehe dazu die original PostSecret-Seite), einfach per <A HREF="mailto:&#x6d;&#x65;&#x40;&#x61;&#110;&#100;&#x79;&#x36;&#57;&#x2e;&#x63;&#x6f;&#x6d;">e-mail</A> einsenden (als scan oder als Text).</p>
<p>Ich bin mal gespannt :-)</p>
]]></content:encoded>
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