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Es gibt wieder Brot!

Kann sich noch wer an die KIKA Nachtschleife erinnern, wo Bernd das Brot versucht hatte, die Leute dazu zu bringen, abzuschalten? Weil es nämlich überhaupt nichts zu sehen gab! Sehr witzig.

Heute dreh ich um 0:50 den TV auf und sehe .. es gibt eine neue Bernd das Brot Nachtschleife “Die KiKa-Chill-Out-Lounge” mit Bernd als “Chill-Out-Coach” … Diesmal versucht ein ständig von der “Chill Out Lounge” stöhnender Sprecher “Fernsehn ohne alles” zum Entspannen an den Fernseh-Zuseher zu bringen … sehr sehr witzig :-)

Auch zu sehen eine farbige Milchglaslampe (”kostet soviel wie ein Kleinwagen und macht soviel Licht wie die Taschenlampe aus dem Yps-Heft”)! :-)

Dankenswerterweise hat jemand die Nachtschleife bei myvideo online gestellt :-)

Die 98 Prozent Zuschauer

Bitte kann mich mal einer über einen sehr merkwürdigen Umstand aufklären. Und zwar so, dass ich es aus verstehe?

Warum um alles in der Welt hüpfen Besucher eines Konzerts (in diesem Falle Herr der Ringe in Concert) oder eines Kinofilms beim ersten Anzeichens des Endes von ihren Stühlen auf und hetzen in Richtung Ausgang?

Liebe Leute, die ihr euch nur 98 Prozent (oder noch weniger) des Ereignisses gönnt, für das ihr (oder jemand, der Euch mag) bezahlt habt: Für die anderen ist das Scheisse.

Zum einen, bei einem Konzert für die Künstler. Es hat sich in unserer mehrere tausendjährige Kulturgeschichte eingebürgert, dass man die Leistung des Künstlers zumindest ansatzweise würdigt. Im positiven Falle durch Applaus, im negativen durch Buhrufe oder was auch immer. Aber noch in das Verklingen der letzten Note panisch in Richtung Ausgang zu rennen ist für mich die Ausgeburt der Ignoranz.

Zum anderen nervt ihr liebe 98-Prozentler im Kino. Denn wenn ihr kurz vorm Ende unbedingt den Saal verlassen müsst, dann tut das bitte auch! Aber so läuft’s ja nicht ab. Da wird in der Hektik der Mantel angezogen (damit die Leute, die hinter einem sitzen und vielleicht wissen wollten, wer denn nun der Schauspieler dieser interessanten Nebenrolle war, ja keinen Blick auf die Leinwand erhaschen können), dann wird zwischen Knieen und Sesselreihen hindurchgezwängt. Schon ein wenig ungeduldig, warum denn die anderen noch sitzen bleiben wollen. Und dann, der Flüchtende hat fast den Ausgang erreicht, bleibt er immer vor ein paar Leuten in der fussfreien Reihe oder den Seitenplätzen stehen, weil ihm oder ihr aufgefallen ist, dass die Musik am Schluss gar nicht so schlecht war, oder vielleicht (im Falle eines Konzerts) eine Zugabe gegeben wird, die sich die applaudierenden (und nicht flüchtenden) Zuschauer “mühsam” erklatscht haben, oder eine dieser bekannten “Szenen nach dem Abspann” kommt.

Dann steht dieser Dolm vor den Leuten, die für den Film gezahlt haben, nimmt ihnen die Sicht und die dürfen dann mit dem Rücken des 98-Prozent-Typen Vorlieb nehmen.

Vor Kurzem hat in Wien ein Kino für Hundebesitzer aufgemacht. Ich plädiere für Kinos für 98-Prozent Zuschauer. Sobald die Schlussblende zu erahnen ist, wird der Film einfach gestoppt und das Licht wird angeschalten.

Und bis dieses Kino eröffnet: Liebe 98ler, macht’s das daheim im Bett, aber im Kino bleibt’s sitzen und im Konzert klatschtst oder buhts und gehts erst, wenn das Saal-Licht angeht.

Danke für die Aufmerksamkeit

Die Otto Brusatti Falle

Wer wie ich mit dem österreichischen Klassik-Sender Ö1 in den Tag hineingleitet, lebt gefährlich. Nämlich dann, wenn Dr. Otto Brusatti ab 8:15 “Pasticcio” moderiert.

Wer bis zum Beginn der Sendung nicht aus dem Bett gekrochen ist, hat gnadenlos verloren. Otto Brusatti schläfert jeden binnen Sekunden wieder ein. Seine weiche, langsame, durch fast unendlich scheinende Pausen unterbrochene Art zu sprechen, schickt vermutlich das hyperaktivste Kind in friedlichen Schlummer. Manchmal hat man sogar den Eindruck, er selber sei in seinen eigenen Gedanken versunken und müsse erst wieder in die Realität des Aufnahmestudios zurück geholt werden.

Ich kann der Programmleitung nur dringend empfehlen, Dr. Brusatti die Nachtschiene moderieren zu lassen. Nach spätestens 15 Minuten könnte man ob der eingeschlafenen Zuhörer den Sender für die nächsten 5 Stunden vom Netz nehmen.

Billa verschenkt Feiertage

Wer in Österreich lebt, hat sie vielleicht schon gesehen. Die Werbung, dass Österreichs größte Lebensmittelkette Billa, die bereits seit einigen Jahren zum Rewe-Konzern gehört, den 8. Dezember “seinen Mitarbeitern” schenkt.

Erstens, “verschenkt” Billa hier gar nichts. Der 8. Dezember ist in Österreich gesetzlicher Feiertag. Lediglich die Konsumhysterie verbunden mit dem zumeist selbst gebastelten Weihnachtseinkaufsstress hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass am 8. Dezember die Geschäfte geöffnet haben. Sie tun dies zumindest zu erhöhten Personalkosten, da hier Feiertagszuschläge fällig werden.

Zweitens, würde es mich interessieren, ob Billa seinen Mitarbeitern die Arbeitsstunden tatsächlich schenkt (und damit jedem Mitarbeiter 1 Arbeitstag mehr auszahlt). Oder schlichtweg einfach nicht aufsperrt und den Mitarbeitern dafür auch nichts zahlt. Dann verschenken sie nämlich gar nichts. Sie verzichten auf eine Ausnahme. Nehmen wir den hypothetischen Fall, jemand fladert jeden Tag beim Billa 1 Sackerl Chips, tut das am 11. Oktober nicht, dann schenkt dieser Jemand am 11. Oktober dem Billa kein Sackerl Chips.

Und schlussendlich vergisst natürlich der Konzern nicht darauf hinzuweisen, dass Merkur, Bipa und Penny (Schwesterunternehmen von Billa) am 8. Dezember geöffnet haben und man ja dort einkaufen könne.

Zum Niederknien

Es gibt einen Disney-Film, dessen Introsequenz mich noch immer schwer beeindruckt. Es ist für mich eine der besten Szenen in einem Disney-Zeichentrickmusical überhaupt. Und vor allem deshalb, weil hier Musik, Bild und Idee hinter der Szene wie für einander geschaffen scheinen. Es handelt sich um die Introsequenz vom Film “Der König der Löwen“. Hier der betreffende Ausschnitt:

Warum ist das so großartig? Werfen wir doch einen Blick darauf, was wir hier eigentlich sehen und welche Bedeutung es hat:

… [weiterlesen …]

Mirjam Wackeldackel

Kann bitte irgendjemand der Mirjam Weichselbraun sagen, sie soll mit dieser Wackeldackel-Nummer aufhören?

Wann immer sie in einem Trailer oder Werbung einen Satz von sich gegeben hat, wackelt ihr Kopf noch gute 2 - 3 Sekunden lang herum wie ein Wackeldackel in einem über Kopfsteinpflaster rasenden stoßdämpferbefreiten Oldtimer. Hat ihr irgendjemand gesagt, das sieht “süß” aus? Oder nach “Schauspielerei”?

Stimmt nicht. Bitte damit aufhören. Danke.

Das amüsante Bin Laden Video

Ja, ein wenig spekulativ, aber ich find dieses Video tatsächlich witzig ;-)

Stammt wie schon im Video gezeigt aus der gar ausgezeichneten Zeichentrickserie Family Guy, die unbedingt im Original genossen sein will.